Aufgabenfelder und Methoden

Die Aufgabenfelder der ISF richten sich nach der Sicherung und Wiederherstellung der Erziehungsaufgabe in der Familie und nach dem Wohl des Kindes/Jugendlichen/jungen Volljährigen. Die Hilfen werden stets situationsgerecht dem Bedarf der Adressaten angepasst, wobei die Betreuungskontinuität, die Flexibilität in der Gestaltung der Hilfe und der zeitliche Rahmen im Vordergrund stehen. Die Handlungs- und Erziehungskompetenz der Eltern und Bezugspersonen, wenn vorhanden, sollen erhalten und gestärkt werden. Ziel ist es ebenso, den UMFs der Wohneinrichtung Frohnhauser Weg eine entwicklungsfördernde Lebensgemeinschaft anzubieten, die geprägt ist durch gute Versorgung und Feinfühligkeit im Umgang mit ihren Wünschen und Bedürfnissen. Darüber hinaus ist die soziale und schulische Integration der Kinder und Jugendlichen ein wesentliches Ziel. Der Schwerpunkt liegt stets auf der Förderung der Entwicklung zu eigenverantwortlicher und gemeinschaftsfähiger Persönlichkeit. 4. AUFGABENFELDER und METHODEN Die ISF arbeitet vorzugsweise mit folgenden Methoden:

  • Sozialpädagogische Unterstützung, Beratung und Begleitung der Klienten, ambulante Begleitung und Betreuung der gesamten Familie, Erziehungsbeistandschaft
  • Clearingverfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, Einsatz einer internen zertifizierten INSOFA Fachkraft
  • Betreuung und Durchführung von begleiteten Umgangskontakten, Erstellung von Umgangsvereinbarungen
  • Entwicklung gelingender Kommunikation zwischen wichtigen Bezugspersonen des/der Klienten /_In, -Innen, Einzel- und Gruppengespräche, Systemische Herangehensweise bei Beratungen
  • Auseinandersetzung mit der Biographie einzelner Familienmitglieder und des Familiensystems, Netzwerk- Hilfe bei besonderen biographisch bedingten Problemen und Traumata 6
  • Das Einsetzen von interkulturellen Kommunikationsmedien (mehrsprachiges Infomaterial über Integration, Erziehung und soziale Eingliederung, Internetseiten, Medien der verbalen und nonverbalen Kommunikation, Literatur über Problemthemen)
  • Training sozialer und kommunikativer Fähigkeiten, Entdeckung und Reaktivierung von persönlichen Ressourcen zur Problemlösung und Alltagsbewältigung
  • Erkennung, Stabilisierung und Erweiterung von Ressourcen einzelner Mitglieder aber auch der ganzen Familie, Förderung und Mobilisierung neuer Ressourcen und der Selbstständigkeit
  • Unterstützung und Begleitung bei Alltagsorientierung, bei Ämtergängen, Behördenterminen, Ärztebesuchen, etc.
  • Unterstützung zur Verbesserung der Wohnsituation, beim Aufbau einer funktionalen Organisation des Haushaltes und bei der Auseinandersetzung mit finanziellen Schwierigkeiten
  • Krisenintervention: Unterstützung bei Bewältigung familiärer und persönlicher Krisen und Konflikte
  • Förderung der sozialen Kompetenz, Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung von sozialen Zusammenhängen und Erarbeitung gemeinsamen Absprachen für das Familienzusammenleben
  • Beteiligungsorientierte und passgenaue Hilfe nach den Grundprinzipien der Prävention, der Erziehungswissenschaften und der Pädagogik, Schulische und erzieherische Anleitung, Begleitung und Förderung
  • Begleitende Betreuung zur Sicherung der bestehenden Ausbildung- und Arbeitsverhältnisse. Das Ziel ist die schulische, berufliche und soziale Integration und Teilhabe von Kindern und Eltern
  • Unterstützung altersgemäßer Ablöse- und Verselbständigungsprozesse, der Wohnraumsuche und der eigenverantwortlichen Haushaltsführung
  • Sozialpädagogische Freizeitanleitung und Unterstützung bei der Organisation für Kinder und Jugendliche

“ Wir haben nie nur das entwicklungsgehemmte Kind als solches zu erziehen, sondern immer auch seine Umgebung“          (Paul Moor)